Donnerstag, 11.02., 20:30h

Der Leichenverbrenner (1968, OmengU)

Ende der 30er: Karl Kopfrkingl ist stets 100%ig bei der Sache, ob in seiner Aufgabe als Gatte und Familienvater oder in seiner Funktion als Krematoriums-angestellter – nie wĂĽrde er zum Beispiel eine Leiche unfrisiert verbrennen.

Als Tschechien an die Deutschen fällt, erinnert er sich an deutsches Blut in seinen Adern, im Gegensatz zum Rest seiner Familie, und wittert seine Aufstiegschance – ebenfalls im Gegensatz zum Rest seiner Familie. Und Herr Kopfrkingl macht keine halben Sachen …

Neben dieser hemmungslos aggressiven Satire wirkt selbst Mel Brooks’ “FrĂĽhling fĂĽr Hitler” brav und bieder. Ein Film des tschechischen Regisseurs Juraj Herz, stellvertretend fĂĽr die neue tschechische Welle sowie als Bekenntnis zur Tradition des deutschen expressionistischen Films.

Freitag, 12.02., 20.30h

O´Folk Brothers


Franzosen, die Folk spielen? Klingt interessant.

„Duo fraĂ®chement formĂ©, marquĂ© autant par l’antique folklore amĂ©ricain, par les Stooges, que par la musique expĂ©rimentale (Ben O’Folk en vient), ils composent des morceaux spontanĂ©s et brutes proche de l’anti-folk new-yorkais. Ils ont d’ailleurs enregistrĂ© un split-single avec Toby Goodshank, ex guitariste des Moldy Peaches. PrivilĂ©giant l’Ă©motion sur trop de dĂ©monstration technique, Ă  l’image des chantres du mouvement Lo-Fi (Smog, Palace, Sebadoh…), leur musique oscille entre complaintes country et morceaux punk folk plus enlevĂ©s.“

Für diejenigen unter euch, die des Französischen nicht so mächtig sind: Hm… da gibt es wohl amerikanische Einflüsse, Stooges und so…vielleicht ist es auch Anti-Folk…?! Und Punk ist wohl auch dabei.

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